MoM und mehr

Welcome to your campaign!
A blog for your campaign

Wondering how to get started? Here are a few tips:

1. Invite your players

Invite them with either their email address or their Obsidian Portal username.

2. Edit your home page

Make a few changes to the home page and give people an idea of what your campaign is about. That will let people know you’re serious and not just playing with the system.

3. Choose a theme

If you want to set a specific mood for your campaign, we have several backgrounds to choose from. Accentuate it by creating a top banner image.

4. Create some NPCs

Characters form the core of every campaign, so take a few minutes to list out the major NPCs in your campaign.

A quick tip: The “+” icon in the top right of every section is how to add a new item, whether it’s a new character or adventure log post, or anything else.

5. Write your first Adventure Log post

The adventure log is where you list the sessions and adventures your party has been on, but for now, we suggest doing a very light “story so far” post. Just give a brief overview of what the party has done up to this point. After each future session, create a new post detailing that night’s adventures.

One final tip: Don’t stress about making your Obsidian Portal campaign look perfect. Instead, just make it work for you and your group. If everyone is having fun, then you’re using Obsidian Portal exactly as it was designed, even if your adventure log isn’t always up to date or your characters don’t all have portrait pictures.

That’s it! The rest is up to your and your players.

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Rückblick auf die bisherige Kampagne
MoM bis zum Eis + Super Acht + diverse Subplots als Aufhänger für die Zukunft

1. Vorspiel

Nach Eurer Bewerbung wurdet Ihr kontaktiert und einige von Euch nutzen die Zeit zu einem Besuch an der Miscatonic University und zur Suche nach Überlebenden der ersten Expedition. Mrs. Miller stieß später dazu.

2. Start in NY

Am 1.9.33 trefft Ihr Euch im Amherst Hotel, NY mit den anderen Expeditionsteilnehmern. Am 2.9.33 bittet Euch Moore Kontakt mit Kapitän Douglas aufzunehmen und die Ladungslisten zu kontrollieren. Am 4.9.33 verkündet die Millionärin Lexington eine Konkurrenzexpedition und damit steigt der Druck auf Euch und Starkweather, der die Abfahrt auf den 9.9. vorzieht. Außerdem braucht er jetzt eine Frau und findet Mrs. Miller.

3. Drohungen, Attentate und Entführungen

Am 5.9. trifft der erste anonyme Brief ein und am 6.9. de Botschaft von der Ermordung des Kapitän Douglas. Ab jetzt steigt die Belagerung durch die Presse noch mal deutlich. Und Detektiv Hansen taucht auf. Ihr findet Hinweise im Hotelzimmer des Ermordeten und entkommt der Polizei nur knapp. Am Abend trifft der zweite anonyme Brief ein. Am 7. Kümmert Ihr Euch um die Arktiskleidung, am 8. Ist die Beerdigung von Commander Douglas, wo Ihr Philip Douglas, den Bruder des verstorbenen trefft. Ansonsten geht es am 8. und 9. um Vorbereitungen und das Lösen kleinerer und größerer Probleme – von brennenden Vorratslagern bis fehlenden Kleinteilen. Am 9. um 3 p.m. werden die Kajüten bezogen.

Kurz nach 10pm bricht ein Feuer aus. Einige von Euch sind an Bord, andere kehren gerade zurück und kommen nur mit Cliffords Presseausweis through the fire lines. Die, die beim Löschen helfen, verbessern ihr Verhältnis zur Mannschaft deutlich. Dito zu Starkweather.

Parallel werdet Ihr Zeugen der Entführung des Malers Röhricht, befreit ihn und erfahrt beim Nachbesuch vom verschollenen Manuskript Dyers. Er ist sicher, dass die Entführer Deutsche waren. Sie interessierten sich für „Pym’s Buch“, für dessen Besitz der Vater von Alexia Lexington möglicherweise getötet wurde. Er behauptet Röhricht gegenüber, er halte seine Ausgabe von Poes „The narrative of Arthur Gordon Pym“ mit 25 Kapiteln für eine literarische Umsetzung einer wirklichen Reise in die Antarktis.

Im Nachgang recherchiert Ihr ein etwas beunruhigendes Bild Eures Expeditionsleiters Starkweather. Aus Sicht von Alexia Lexington ist er eher kein Held, das spiegeln auch andere ehemalige Expeditionsteilnehmer anderer Expeditionen wieder. Irgendwer lanziert das auch an Bord.

Es wird sehr eng, aber bis zum Auslaufen am 11.9.33 morgens könnt Ihr alles, was falsch bestellt, nicht bestellt oder vernichtet wurde ersetzen, wenn auch einiges buchstäblich in letzter Minute.

Auf Eure sonstigen, nicht auf die ofizielle Expedition bezogene Abenteuer gehe ich weiter unten ein.

4. Endlich auf See

Von der Barsmeier-Falken-Expedition wisst Ihr wenig. Thorlofsson erfuhr in einem Brief, es sei eine echte Materialschlacht und „ Sie haben auf jedem Fall mehr Eierköpfe dabei als ich haben wollte, aber die meistens haben Weltkriegserfahrung. Eine wüste Truppe. Meyer ist Archäologe, war aber auch Stabsoffizier in der Türkei und Spoikenkieker. Prof. Uhr ist zwar Anthropologe, hat aber auch einen Ruf als Cryptograph im Marinegeheimdienst. Der Chef-Hundeführer ist dieser Thimm, wirklich gut, aber seltsam und ein fieser Boxer. Ansonsten sind noch Trygve Sammelsen und Snorri Lasciari dabei,…“

Die Lexington-Expedition ist vor Euch gestartet, etwas frustrierend, wenn man bedenkt, dass Frau Lexington vermutlich später angefangen hat zu planen…

Als Ihr am 12. auslauft ist die Stimmung trotzdem hervorragend. Endlich geht es los. Der Alltag an Bord ist geregelt. Frühstück gibt es von 8 – 9am. An den Tafeln in den Messen wird jeden Tag die Schiffsposition, die Zeiten für Sonnen-Auf- und Untergang, die Wetteraussichten und die stattfindenden Klassen und zugeteilten Arbeiten angeschrieben. Es gibt kein formales Mittagessen, aber Butterbrote und kalte Speisen stehen in den Messen von 12-1pm. Mr. Starkweather bittet täglich um 4pm zum high tea in der Offiziersmesse. Abendessen ist in den Messen um 8pm. Täglich senden Starkweather und Moore „Daily Bulletins“, deren Mischung aus Starkweathers Lautsprecherrei und dem völligen Fehlen von Substanz zum jetzigen Zeitpunkt der Expedition gerne im kleinen Kreis karikiert werden. Einige Bereiche des Schiffes sind „off limits“, Maschinenraum und Laderäume etwa, ansonsten sind die Expeditionsteilnehmer frei zu tun, wonach Ihnen ist, es sei denn, es stehen Kurse (siehe unten) oder Aufgaben an.

Ihr braucht eine Woche von NY zum Panamakanal. Das Wetter ist anfangs gemischt, bessert sich dann deutlich und als Ihr Florida passiert wird es karibisch warm. Eine idyllische Phase, die alle lieben, nur die Hunde leiden. Am 15. Umrundet Ihr das Ostende von Cuba und seht erstmals Jungle. Die Nachricht, dass Lexington’s Thalahasse in Panama angekommen ist, wird mit ärgerlichem Schweigen aufgenommen. Ihr braucht bis Cólon weitere 3 Tage und landet am 19.9.33 spät nachmittags an und übernachtet dort.

Am nächsten Morgen fahrt Ihr in den Panamakanal ein. Ihr habt sicherlich eine technisches, kaltes Bauwerk erwartet, aber der Eindruck der Kanalzone ist mehr der eines großen Gartens, teils scheinbar wild, andernorts gepflegt. In die Gatunschläuse einzufahren dauert es fast 1h. Weit ins Meer serstreckt sich ein Pier, auf dem die elektrischen Mulis fahren, die die Schiffe hinein und durch die drei aufeinander folgenden Schläusen ziehen. Jeder Schläusengang dauert gut 1/2h. Nach den Gaton-Schläusen geht es über den Gatun-See. Dabei seht Ihr bunte Vögel, Inseln mit Jungle, aber auch Gartenlanschaften nahe Siedlungen, Wracks am Ufer und riesige Frachter ganz nah. Als Ihr wieder in den Kanal einfahrt ist die Festungsähnliche Anlage der „Canal Zone Penitentiary“ nicht zu übersehen. Durch den teilweise Canion-artigen Kanal geht es dann bis zu den Pedro Miguel-Schläusen, durch den Miraflores-See, und von den Miraflores-Schläusen dann bei Panama City in den Pazifischen Ozean. Dort ankert Ihr über nacht in der Balboa-Bay, ohne in Panama City anzulanden. Starkweather duldet keine Verzögerungen mehr. Aber kleine Boote kommen längsseits, die Verpflegung, Rauchwaren, Kleidung und Souveniers anbieten.

Am 21. stecht Ihr dann in See, in den Pazifischen Ozean. Schon Mittags ist kein Land mehr in Sicht. Das Wetter bis zum 24. Ist schlecht. Am. 25. Um 11:30 am werden alle Passagiere und die Crew auf das Vorderdeck gerufen und der Spaß nimmt seinen Lauf. Drei reguläre Crewmitglieder, sowie Karl Gruber, John Smith, Michael Portnoy und Jimmy Finnigan von Eurer Gruppe sind auserkoren. Ziemlich lustig, etwas derb und gut für die Laune der Mannschaft, es hätte so schön werden können,

5. Sabotage an Bord

aber nachmittags tritt plötzlich ein sehr starker Ammoniakgeruch auf. Die Kühlanlage wurde sabotiert. ¼ Eures Fleischvorrats wurde vernichtet. Starkweather setzt sich gegen Moore durch und Ihr fahrt nicht zurück nach Panama City. Das schafft böses Blut in der Mannschaft, die erstmals anfängt, über die Auswirkungen einer Frau an Bord zu spekulieren.

Dann am 28. Drehen plötzlich die Hunde durch, Bellen, Spasmen, Schaum vor dem Mund. Wie sich herausstellt vergiftet mit Strichnin, das auf die offenen Dosen Pemmican gestreut wurde. Ein Gespann in Summe musste erschossen werden. Ihr bekommt die Aufgabe verdeckt zu ermitteln und auf den Galapagos-Inseln stockt Ihr Vorräte und Kühlmittel bei einer US-Basis auf. Moore kannte da wohl noch jemanden.

Ihr kontrolliert auch die Laderäume und entdeckt eine Reihe von Sabotage-akten, die bisher unentdeckt geblieben sind: Sabotage der 300 Watt-Gene-ratoren mit Säure, improvisierte Bomben unter den Paletten mit dem Treibstof und Chlorbleiche in der Entwicklerlösung für die Photos, sowie Säure in den transportablen Funkgeräten. Als der Kapitän das Wort Bombe hört, ordnet er eine Schiffsdurchsuchung an. Dabei werden auch die Haftminen von Mr. Portney und das Curare von Mrs. Miller beschlagnammt, letzteres etwas einfacher zu erklären.

Ihr kommt dem Täter auf die Spur und könnt ihm eine Falle stellen, der Stewart Henning wird gefasst, gesteht aber nicht. In Melbourne wird er der Polizei übergeben und Ihr habt neue Ziele: R.J. Manfield & Sons Ltd. für Pemmican, Peaseley Power Equipment Mfg. Für elektronisches Gerät und Foley & Burke für Photochemikalien. Um die normalen Vorräte kümmern sich andere.

Ihr stoßt sechs Tage später wieder in See, am 18. Um 3:30 am. Die Stimmung an Bord bleibt schlecht, die Mannschaft war zwar zufrieden, als Henning gefaßt wurde, ist sich aber sicher, dass wo Starkweather ist, Menschen sterben.

6. Ins Eis

18.10. gute Konditionen, Mittags bei 148°20’O 39°44’S, 88 Meilen bis Mittags – 19.10. Wind kommt auf aus NNO, Mittags bei 151°40’O 43°47’S, 252 Meilen bis Mittags – … – 22.10. rauhe See, grauer Himmel, 157°15’O 53° 53°12’S, 236 m – Barometer fällt drastisch, Windstärke 6 von SSW, sehr rauhe See mit Wellen über der Reeling, Gabriel muß mit dem Wind laufen, plötzliche Aufklärung gegen 7pm, letzer schöner Sonnernuntergang, 161°20’O 55°6’S, 260m – 24.10. kalt und klar, heftiger Nebel kurz vor Mitternacht, 161°20’O 57°47’S, 246 m – 25.10. Nebel weiter dick, Geschwindigkeit reduziert, da Eis befürchtet, 165°4’O 60°17’S, 188 m, erste Eisberge nachmittags gesichtet, Sturm befürchtet, Garielle dreht bei Sonnenuntergang nach Osten ab – 26.2. Schwerer Schneefall früh morgens klärt zur Dämmerung hin ab, 167°44O 63°50’S, 212 m, Kurz nach Mittag fällt das Barometer dramatisch und von SSW kommt ein massiver Sturm auf, starker Wellengang, Gabriel dreht nach NO ab, um ihn zu umfahren, gegen 6pm reißen sich die Flugzeugmotoren im Laderaum II los, beschädigen mehrere Kerosinfässer, Flügelteile und eine Maschine, nur das todesmutige Eingreifen von Crew und einigen von Euch verhindert eine Katastrophe, am Ende habt Ihr ein Flugzeug und die Hälfte Eures Kerosinvorrats verloren, die Ursache war Sabotage … – 4.11. Schwerer Sturm ab Mitternacht, bisher der schlimmste Tag, dickes Eis setz sich auf alle Oberflächen und muß von den Männern abgeschlagen werden. Große Gefahr durch treibende Eisberge, vermutlich 179°44’O 67°41’S, 166 m – 5.11. Sturm läßt gegen Morgen nach, klarer Himmel, Packeis locker, viele Eisberge, gefährliche Fahrt, 179°12’O 68°9’S, 184 m – Ins Packeis, Eis sehr dick und alt, enge Gassen, Nebel kommt gegen Mittag auf, 178°47’O 69°20’S, 46 m – … – 13.11. Aus dem Packeis raus, Einfahrt in Ross-See, kämpfen uns bei diesigem Wetter durch Pfannkucheneis, 174°00’O 76°31’S, 145 m – 14.11. Ross Island erreicht um 10am, Entladen kann beginnen, diesiges Wetter mit Wind SSW mit 5-10mph.

7. Steigerung der Grundkenntnisse für Arktisexpeditionen
durch Kursteilnahme an Bord

Prinzipiell kann jeder Teilnehmer Grundkenntnisse durch die Teilnahme an einem Kurs erlangen, nicht aber durch einen Grundkurs seine Spezialfähigkeit weiter steigern. Die entsprechende Fähigkeit mit dem Basiswert entnimmt man Spalte 3. Pro Woche kann man 1D6 pro Fähigkeit dazu gewinnen, wenn die Probe gegen 3xInt klappt. Natürlich nur für die 2-3 Kurse pro Woche, die man gleichzeitig besuchen kann ☺ Dabei kann man nicht über 5x Basis oder 50% steigen.

Anders bei Personen, die einen Kurs gegeben haben. Sich dem Basisstoff vor dem Hintergrund des heutigen Wissens neu zu stellen bringt ein ganz neues Verständnis, auch angeregt durch scheinbar naive Fragen der Teilnehmer. Deshalb kann jeder Kursleiter ein Kreuz bei der entsprechenden Fähigkeit machen und später lernen.

Kurs Kursleiter Zu steigernde Fähigkeit Basis
Antarctic first aid 8-11am Greene & Portnoy First Aid 30
Clothes & Equipment 1-4pm Sykes Polar Survival +01
Antarctic Exploration 7-9pm Moore Polar Survival +01
Skis & Snow Shoes 6-9pm Polaski Polar Survival +01
Sledding 3-7pm Fiskarson & Thorloffson Drive Dog Sledge +20
Technical Climbing 12-4pm Sorensen Climb ST
GE
Antarctic Weather 9-12am Albermath Meteorology +05
Radio 1-4pm Laroche Radio Operator +01
Antarctic Geology 1-4pm Griffith Geology +01
Using dynamite 4-6pm Starkweather Explosives +01
The drill rig 4-8pm Gilmore & O Doul Maintenance HM +01
Aeroplanes 11am-2pm Miles & Gruber Maintenance A +01
Aerial navigation 8-11am Halperin & Dunway Navigate +10

8. Wissen um seltsame Kulte und Gruppen

Ihr habt Euch zusammenreimen können, dass es diverse Gruppen gibt, die gegeneinander arbeiten.

Auf der einen Seite stehen die verborgenen Kulte Amerikas. Sie sind dediziert böse.

- Die schwarzen Mönche zum einen, die seit 3 Jahren versuchen, China-Town zu
übernehmen und dabei schwarze Papiermänner hinterlassen. Ihr Kult wurde in
der russischen Revolution ausgerottet, in Mailand erst 1929 beseitigt und hat
heute sein Hauptquartier in NY (Briefe des Ermittlers an Lady Changa) mit guten
Kontakte zu IRT und altem Geld. Sie beten einen gewissen Nyarlathotep an. Es gibt
eine stufenweise Initiation: 1. Schwur des Leids (Tatoo, Ritualmagie). 2. Sich dem
Tier hingeben (Photo von Sex mit Großkatze). 3. Menschenopfer (Bild von
Opferung auf Altar). 4. Schlimmeres (?). Sie haben Mrs. Moneypenny getötet und
die Tochter von Lady Changa in ihrer Gewalt, die sie auch töteten. Es geht um
mehr als Abrakadrabra, wie ihr unter der U-Bahn selbst erleben durftet. Sehr
irritierend ist die Tatsache, dass der Kult offensichtlich die Expedition unterstützt.
Ein gefundener Londoner U-Bahn-Plan mit handschriftlich eingetragenen
geschlossenen Stationen lässt in diesem Zusammenhang an black friars in London
denken, eine U-Bahn-Station mit diesem Namen gibt es ja…
- Das Netz ist ebenfalls eine kriminelle Kultistengruppe, über die die in NY
zurückgebliebenen aber sicherlich mehr wissen als Ihr.
- Nur erwähnt sind die Mönche von Leng, das Pandatra von Chiu (beides
Chinesische bad guys) und Tsalal („black tooth sawage“).
- Ein „lunatic German“, der den ermordeten Kapitän belästigte mit Fragen nach
Tsalal, Südseefolklore, große Steinstatuen im Packeis oder
Bewohner vergessener Inseln. Gut oder Böse ?

Auf der anderen Seite gibt es verschiedene Gegner, die ein Netz zu bilden scheinen, aber keine Organisation. Nennen wir sie mal als Arbeitshypothese die Guten. Bei einigen seit Ihr Euch allerdings nicht so sicher wie gut oder wie oft sie gut sind.

- Aus den Briefen an Mrs. Moneypenny wisst Ihr von Prof. Dr. Dr. Etienne Laurent
(Paläolinguistik, Uni Genf) und seinem Bruder. Sie kannten den Vater von Portnoy
und gaben auch einen Hinweis auf die möglichen Auswirkungen, zu tief gehenden
Wissens (Fixierung nach Lesen eines alten Folianten). Er hat in den Briefen an Mrs.
Moneypenny (seine Tochter) auf das Ohr des Id verwiesen und darauf, dass es in
den Handschriftensammlungen der Unis Frankfurt und München erstaunliches
entdeckte, dessen sich die Unis nicht mal ansatzweise bewusst wären. Sein Sohn
ist im Kampf gegen den Kult getötet worden. Er warnt auch in einem Brief an
Portsmouth mit Verweis auf seine Freundschaft zu dessen Vater vor dem, was
Euch in der Antarktis erwartet. Ja, er fordert ihn explizit auf, die Zeit zu nutzen und
nach den verschollenen zoologischen Ergebnissen der ersten Epedition zu suchen.

Aber die Überlebenden der letzten Expedition haben sich offensichtlich verschworen, etwas geheim zu halten, das Wissen zu vergraben und nur als letzte Option den Expeditionbericht über einen russischen Maler einzusetzen, um die Expedition noch zu stoppen. Der ermordete Kapitän konnte sich nicht vorstellen, dass irgendwer von der alten Crew jemals wieder in die Arktis fährt. Was schützen Sie? Und wer geht bis zur Sabotage? Danforth in Verbindung mit Mrs. Moneypenny ? Zählen sie zu den Guten oder den Bösen? Aus den Warnungen geht hervor, dass sie anfolgendes glauben: - Etwas schläft in der Arktis, dass nicht befreit werden darf, das aber bereits in Träumen Kontakt aufnimmt. - Es wird hinter Kerkerwänden aus Eis und Zeit festgehalten und der Käfig durch Tote und Sterbende geschlossen gehalten.

- Eine andere Gruppe sind die Chinesen, von deren Führern Ihr einige kennt.
Sie unterwandern die black friars mit tätowierten Frauen (Mrs. Moneypenny,
Nachfolgerin gesehen), haben aber auch Kontakte zu Triaden. In diese
Gruppe gehört auch Lao Chin Yue (Insasse Sefton Asylum). Mrs. Brown hat
in Japan Unterstützung bei chinesisch-stämmigen Mönchen in Nikko
gefunden. (Funde in Mrs. Browns Wohnung, Japanische Karte mit Warnung
an Portnoy, Amulett gegen das Zeichen des C.), hatte allerdings auch
Kontakte nach China und Australien (unklar).
- Die katholische Kirche spielt eine Rolle und hat 1931 den Kult des alten
Wissens in Boston zerschlagen, den Gerüchten nach blutig. Hier habt Ihr
einen Verweis auf die Stiftung der Bayrischen Ritter der heiligen Mutter
Gottes aufgeschnappt (handschriftliche Notiz auf S. 15 der Verborgenen
Kulte Amerikas).
- Betti Bird (Die tätowierte Frau) leitet eigenes Netz von Gegnern und kennt
Prof. Laurent. Aus seinen Briefen wisst Ihr, ihre Tatoos verbergen Kult-
atoos. In diesen Kreis gehört auch Vodoo Jim, ein Esoterika-Händler, hinein.
„Lady Changa“ (Mrs. Brown) hat das zweites Gesicht. Ihr Vater hat mir Betti Bird
und Prof. Laurent zusammengearbeitet. Er ist der Author der „Verborgenen Kulte
Amerikas“, von dem Euch einige Korrekturabzüge vorliegen. Lady Changas Tochter
(Mrs. Lydia Brown, 22nd Str. No 212) bleibt verschollen, auch wenn es ein Bild als
Kultistin gibt.
- Dr. Brown sorgte sich um einen Gonzales, der zum letzten mal in der U-Bahn
gesehen worden war.
- Rabbi Ibrahim, Hauptsynagoge Florenz, hat für den Ermittler, Gilbert Mandel-brot,
der für Lady Chandra arbeitete, die Cabal of Saboth (in altertümlichem Hebräisch)
„entsorgt“. Meinte er kenne dessen Zahl. Gilbert wurde dann in NY vom selben
Kult getötet wie Lady Chandras Vater (→ Sergejev).

Und dann gibt es noch die Personen, die nicht in eine der beiden Gruppen gehören, wie z.B. Detektiv Hansen, der in den Mordfällen Douglas und Monepenny ermittelt, oder Mrs. Lexington, die eine Konkurrenzexpedition leitet und Starkweather von Herzen haßt. Eigentlich wollt Ihr ja auch zum Pol und nicht mit irgendwelchen Kultisten flirten. Aber Euch ist inzwischen klar geworden, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde als sich die Schulweisheit so träumen lässt.

- Nyorlathotep soll ein Bote der großen Alten und in viele Persönlichkeiten
gespalten sein (Dr. Brown, Verborgene Kulte Amerikas, 1930, NY, Eigenverlag, Seite
67). In Südamerika soll er als Nar-Li-Tep bekannt sein (Monje Espanol, 1521,
Latein, Alfredo de la Rosa, NYPL, Sonderstandort Mittelalter, J12K 4°).
- Ihr habt eine allgemeine Beschreibung von aquatischen Wesen aus der Tiefe, die
weltweit vorkommen sollen, einschließlich einem Verweis auf eine Reihe von
Büchern (Über unterseeische Kulte, Hydrophinae, Dwellers in the Depth, Chaat
Aquadingen, Rylyeh Texte), von denen Ihr noch nie etwas gehört habt (Dr. Brown,
Verborgene Kulte Amerikas, 1930, NY, Eigenverlag, Seite 65f.). Nach Dr. Browns
handschriftlichen Notizen am Rande des Probedrucks hat er „sie“ in Boston und
jetzt auch in NY gesehen und ein Bild einer Frau mit Kiemen und eines Mannes mit
Froschaugen sehen echt aus. Einen Top Secret gestempelten Autopsiebericht
eines Robert Marsh vom 5.12.1929, der Froschaugen, Schwimmhäute und
Ansätzen von Kiemen konstatiert, und ein ebenfalls Secret gestempelter
Einsatzbefehl von 1929, der die Bombardierung des devil reefs vor Insmouth und
das Schießen auf Alles und Jeden befiehlt, der auftauchen sollte, geben der
Schilderung eine gewisse bestürzende Glaubwürdigkeit.
- Ein gewisses C. soll ein böses Wesen sein. Das Zeichen des C. ist ein Tatoo, das
den Tod ankündigen soll. Tanja Madelaine Tulow (Freundin von Mrs. Moneypenny)
trug Zeichen des C. Auch fand es sich am Tatort der Ermordung von Mrs.
Monepenny auf dem Duschvorhang gemalt mit Ihrem eigenen Blut. Schützen kann
alleine ein geweihtes Amulett aus der Bronze der boräischen Monde (Exemplar 1:
British Museum, Exemplar 2: An Ostküste gestohlen und jetzt bei Portney statt in
der Aservatenkammer des NYPD). Wer immer C ist, jemand oder etwas tötet in
seinem Namen.
- Aus den Verborgenen Kulten Amerikas (S. 15) wisst Ihr um einen Y’Golonac, aber
das sich Köpfe nach innen stülpen und Münder in den Handflächen öffnen
erscheint Euch doch etwas weit hergeholt. Hier wird auf den aprokryphen Band
der Enthüllungen des Glaaki verwiesen (Black Man’s Press: London 1802), den Mrs.
Brown zusammen mit dem Buch Ihres Vaters bei Schmith – Old Books erworben
hatte (Scheckbuch). Einer kodierten Seite von Dr. Brown konntet Ihr einen Hinweis
auf den Bericht eines spanischen Missionars entnehmen (Monje Espanol, 1521,
Latein, Alfredo de la Rosa, NYPL, Sonderstandort Mittelalter, J12K 4°). Vermutlich
wissen die in NY gebliebenen mehr darüber.
- Sexualität spielt wohl nicht so eine große Rolle bei den Kultisten, es sei denn, um
Kultisten zu binden, aber die wohl genährte in Schleiern, Kassogtha und die dunkle
Ziege scheinen einen gewissen Bezug zu sexueller Entartung zu haben
(Verborgene Kulte Amerikas, Anhang).
- Und dann ist da noch das, was die Euch verbliebene Federzeichnung der
Miscatonic University Expedition 1930/31 zeigt (wingless species), sowie das Bild
bei der Witwe einer Expeditionsteilnehmers (geflügeltes Exemplar mit
Expeditionsmitgliedern als Größenvergleich). Mrs. Miller fand sogar eine
vergleichbare Ritzzeichnung aus der Kalihari in „Formen der Natur“ von Prof.
Schmidt, Kapitel VIIa, S.112 mit einer Quellenangabe Ritgen, U. und Schumacher, R.
Annalen der Preussischen Gesellschaft für Altertumskunde, 1909, Band 56, Heft 2,
Seite 112-125. Tier oder intelligenteres Wesen, jedenfalls etwas, was Euch
erwartet. Tiefgefroren oder nicht. Und vielleicht stand dazu ja etwas in dem
verschollenen letzten Kapitel des Poe-Textes, hinter dem die Deutschen her waren.

Die Tatsache, dass Ihr auf der langen Schiffsreise noch einmal alle Indizien überdenken und in der Gesamtschau betrachten konntet, bringen jedem 1 Punkt Cthulhu Mythos Wissen und 1, bzw. 2 Punkte Stabilitätsverlust ein (PW +, bzw –).

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